Der Nachweis über das Vorhandensein des Tollwutvirus konnte bisher noch immer nicht geführt werden!

 

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag über die Erfindung der Tollwut.



Trotzdem hatte die Amtstierärztin der Kreisverwaltung Germersheim, Frau Dr. Wieczorek, eine zweite, unmittelbar auf die erste folgende Tollwutimpfung angeordnet.



Der Nachweis des Tollwutvirus erfordert ein sehr spezielles Verfahren, ohne dessen Einhaltung ein Virus nicht anerkannt werden kann und darf!

 

Darauf hat die Tierhalterin des betroffenen Hundes Karo, Frau Trauth, Frau Dr. Wieczorek in ihrer Antwort auf das amtliche Anordnungsschreiben hingewiesen und den Virennachweis gefordert. Unser Verein hat diese Gelegenheit genutzt, ebenfalls endlich in den Besitz des Virennachweises zu gelangen und mit einem kurzen Anschreiben, das Karo's Besitzerin freundlicherweise ihrer Erwiderung an Frau Dr. Wieczorek beigefügt hat, gebeten, uns ebenfalls einen "publizierten Nachweis" zukommen zu lassen. Da weltweit Tierhalter hierauf warten, besteht ein überregionales, öffentliches Interesse und kein Grund, eine solche Anfrage unbeantwortet zu lassen – es sei denn, es liegt überhaupt kein publizierter Virennachweis vor, was nach unserer Kenntnis tatsächlich der Fall ist. 

 

Daher kann sich die Amtstierärztin in ihrem amtlichen Schreiben nur auf eine nach der Erstimpfung durchgeführten Titer-Messung, deren Wert zu niedrig sei, beziehen. Hierzu ist anzumerken, dass Titer-Messungen nach Impfungen nie durchgeführt und im allgemeinen auch nicht anerkannt werden, da in der Regel die Virenbehauptung zur Einschüchterung der Tierhalter schon ausreicht. Doch: Ohne Virus – keine Krankheit und daher auch kein notwendiger Schutz gegen sie. Daraus folgt, dass Impfungen aller Art nicht nur völlig nutz- und schutzlos, sondern auch gefährlich; und zwar lebensgefährlich sind. Die Amtsveterinärin zieht die für sie scheinbar völlig normale Schlussfolgerung, dass der vergiftete, ach nein, der geimpfte Hund entweder zu jung oder krank, also gar nicht impffähig war. Solche Fälle dürfen doch gar nicht vorkommen. Warum werden sie dann in Betracht gezogen? Möglicherweise soll auch die Dosierung zu niedrig gewesen sein. Sollte da etwa ein Tierarzt seinen tierärztlichen Eid ernst genommen und versucht haben, die Schwermetallvergiftung möglichst niedrig ausfallen zu lassen, indem er die Dosis dem Ernährungszustand des Hundes angepasst hat? Nach den weiteren Ausführungen der Amtsveterinärin soll die Konsequenz, die Frau Trauth als Halterin daraus zu ziehen hat, sein, zum Schutz der Bevölkerung, eine weitere Impfung in einen möglicherweise wegen Krankheit nicht impffähigen Hund durchzuführen zu lassen. Die (unbegründete) Angst um das Wohl der Bevölkerung ehrt Frau Dr. Wieczorek sehr, jedoch fällt diese nicht in ihre Zuständigkeit.

 

Aufgrund der Intervention der betroffenen Tierhalterin konnte Frau Dr. Wieczorek die Nachimpfung nicht zwangsweise durchsetzen, da diese nicht widerspruchslos hingenommen worden wäre und im Rahmen des diesbezüglichen Verfahrens eine fachkompetente Begründung der Tollwutimpfung gefordert gewesen wäre, was nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik nicht möglich ist.

 

Dies verhindert aber nicht weitere Zwangsanordnungen in ähnlichen Fällen gegen ahnungslose Tierhalter oder –schützer, die dann folgsamer sind, da sie alle ja noch an das Märchen vom Tollwutvirus glauben.

 

Im Interesse des Tierschutzes ist es daher erforderlich, hierüber Klarheit zu gewinnen – sei es nun dadurch, dass der empirisch wissenschaftliche Nachweis geführt bzw. vorgelegt wird oder aber zugestanden wird, dass es bis heute nicht gelungen ist, eine Tollwutvirusdiagnose zu stellen.

 

Insoweit hat sich der Verein, vertreten durch seinen Vorsitzenden, auch noch einmal an Frau Dr. Wieczorek gewandt und schon jetzt darauf hingewiesen, dass jeder Fall einer weiteren amtlichen Impfanordnung ohne gesetzliche Grundlage der zuständigen Staatsanwaltschaft beim Landgericht in Landau mit der Bitte vorgelegt wird, hiergegen geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

 

Desweiteren haben wir der Kreisveterinärbehörde einen Platz im Verzeichnis derjenigen Behörden versprochen, die bisher vor der Beantwortung der Frage des Virennachweises kapitulieren mussten.

 

Wir gratulieren dem Kreisveterinäramt Germersheim, vertreten durch die Amtstierärztin, Dr. Barbara Wieczorek, zum 1. Platz in der Liste der Ahnungslosen.

 

Lesen Sie hier unser vollständiges Schreiben an Frau Dr. Wieczorek.

 

 

Karo links im Bild