Erkältungskrankheiten beim Hund

Bronchitis

Simba zeigte bei der Heimkehr seiner Besitzerin heftigen Husten, den diese zunächst eher als eine Folge der Aufregung, also Reizhusten, ansah.

 

Doch am nächsten Tag blieb der Husten und auch ein gelegentliches Niesen. Die gemessene Temperatur lag mit 38,9° C zwar im Normalbereich, da die Basaltemperatur beim Hund zwischen 38,2° C und 39,2° C liegt; doch bedeutete dies für Simba bereits, dass von einer erhöhten Temperatur ausgegangen werden musste, da der "Normalwert" bei ihm eher an der Untergrenze liegt, was Messungen aus der Vergangenheit zeigten. Hier ist der Tierhalter gefordert, ruhig auch einmal in "guten Zeiten" die Körpertemperatur seines Hundes selbst zu messen, um selber ein Gefühl dafür zu bekommen, was individuell für den eigenen Hund "normal" ist und zudem dem Hund das Gefühl für diese Untersuchungsmethode zu vermitteln und ihn hierdurch daran zu gewöhnen.

 

Bei der tierärztlichen Untersuchung wären bei einer Temperatur von 38,9 ° C keine Bedenken geäußert worden, obwohl im vorliegenden Fall davon ausgegangen werden musste, dass "da etwas nicht stimmte". So können Angaben zum Krankheitsverlauf und der Temperatur sehr hilfreich sein, wenn ein Tier doch einmal beim Tierarzt vorgestellt werden muss.

 

Allerdings kann auch der Tierarzt oder die Tierärztin zunächst genauso wenig wie der Halter selbst sagen, woran das ihm oder ihr vorgestellte Tier erkrankt ist - auch wenn die meisten Tierhalter das glauben. Der Tierarzt bzw. die Tierärztin ist kein Hellseher! Oftmals kann auch er nur eine Vermutung äußern, die dann Grund genug ist, wieder zum Breitbandantibiotikum zu greifen, damit lästige Symptome schnell unterdrückt werden und dem Halter Heilung bzw. Besserung suggerieren. Studien haben jedoch ergeben, dass der Heilverlauf - wenn man hiervon überhaupt sprechen kann - bei der Behandlung mit Antibiotika deutlich länger ist und das Immunsystem nachhaltig geschwächt wird. Die Ausheilung einer Krankheit mit Hilfe der Selbstheilungskräfte, über die jeder Organismus verfügt, ist daher einer Behandlung mit Antibiotika zunächst immer vorzuziehen.

 

Simba's Besitzerin jedenfalls reagierte sofort und sorgte noch vor der Durchführung einer Bioenergetischen Haaranalyse für die Verabreichung eines homöopathischen Komplexmittels gegen hochakute, grippale, fiebrige Infekte und Entzündungen per Injektion. Der aufgrund der Bioenergetischen Haaranalyse individuell nach Simba's Krankheitssituation zusammengestellte Tropfenkomplex, welcher neun Einzelmittel enthielt, wurde sehr engmaschig, d.h. im Abstand von 2-3 Stunden verabreicht. Es kam darauf an, viele kleine Heilreize zu setzen. Bis zum Abend des darauffolgenden Tages verringerten sich die Hustenanfälle deutlich. Nach drei Tagen waren sie fast vorüber; jedoch stieg die Körpertemperatur auf 39,6° C an, und das Fressen wurde für eine Mahlzeit verweigert. Die Verabreichung des Tropfenkomplexmittels wurde daraufhin für einen Tag ausgesetzt und fortan nur noch zweimal täglich gegeben. Daraufhin verschwanden diese Beschwerden sofort. Nach einer Woche gehörte die Bronchitis der Vergangenheit an.