Die vegane Hundeernährung aus ganzheitlicher Sicht

 

 

Seit sieben Jahren begleite ich in meiner Naturheilpraxis durch jährliche Kontrolluntersuchungen nun schon einen Hund, der bereits als Welpe nicht (bloß) vegetarisch, sondern vegan ernährt wurde. Der gesunde Eindruck, den bereits das äußere Erscheinungsbild vermittelt, bestätigt sich dann auch in den Untersuchungsergebnissen. Diese wiesen bisher weder einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, noch einen Eiweißmangel auf, obwohl doch von angeblich >fachkundigen> Kreisen immer wieder behauptet wird, dass zur Gesundheit des Hundes die tägl. (große) Fleischportion gehört.

 

 

Wie falsch diese Theorie ist, bestätigt sich immer wieder in den Ergebnissen der an anderen Hunden durchgeführten Haaranalysen, denn die meisten Hunde werden ja mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert, das zumeist einen (zu) hohen Fleischanteil enthält. Die so ernährten Hunde haben oftmals die meisten Mängel an Elektrolyten, wie Zink, Magnesium, Selen etc. Tja, auch eine Frau Dr. vet. med. Ziegler ist von der "Barferei" ganz angetan, leider liegt sie aber voll daneben, auch ein Doktor-Titel ändert nichts daran! Ansonsten haben wir große Hochachtung vor ihrem Mut, zwei Bücher zu schreiben, die in der Quintessenz der Kollegenschaft ein schlechtes Zeugnis ausstellen, mit Recht!!!

 

Hierin geht es auch und vor allem um die ausschließlich umsatzorientierten Behandlungsmethoden einiger Tierärzte und Tierärztinnen.  Dies bestätigt sich regelmäßig auch in den Erfahrungsberichten, die die Tierhalter uns mitteilen. Auch wir sind der Ansicht, dass es skandalös und hoch kriminell ist, wie in manchen Tierarztpraxen und Tierkliniken mit den Tieren umgegangen wird. In den Augen dieser Tierärzte sind sie nur eine (lebendige) Sache, die aber als sog. "Dukatenesel"< hoch willkommen ist!!! Danach müsste so manche TA-Praxis eigentlich per Gesetz geschlossen und Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den Tierarzt/ärztin erhoben werden !!!

 

Nun, noch einmal zur Beantwortung der Frage, warum ein "hoher" oder überhaupt ein Fleischkonsum, schädlich für die Gesundheit des Hundes - besonders des älteren - ist. Die Antwort ist ganz einfach: Für die Verstoffwechselung des tierischen Eiweißes benötigt der Körper enorme Kräfte. Allein 1/3 der aufgenommenen Nahrung wird als Energie für den Verdauungsvorgang verbraucht. Dabei spielen die Elektrolyte, Zink und Magnesium, eine große Rolle. Zink aktiviert ca. 200 Enzyme, Magnesium sogar 300, d.h. ohne Zink und Magnesium keine Enzymbildung! Der Körper versucht nun, die letzten Reserven zu mobilisieren für die Sicherstellung der wichtigsten Aufgaben. So werden ernährungsbedingt die Elektrolytspeicher geleert.

 

Werden die Elektrolyte nicht nachgeliefert, bricht der gesunde Stoffwechsel über kurz oder lang zusammen. Die Folge sind div. Krankheitssymptome, die aber niemals mit der "falschen" Ernährung in Verbindung gebracht werden. Es entsteht ein sog. >Circulus vitiosus< (Teufelskreis), der wieder schwer zu durchbrechen ist, weil die Enzymkette zusammen gebrochen ist. Die Folgen können sein: Allergien, Arthritis, Gelenkbeschwerden, Haut- und Gefäßkrankheiten etc., bis hin zum Krebs.

 

Auch die Niere leidet unter einer Tiereiweiß  lastigen Ernährung. Über 80 % der an Hunden und Katzen durchgeführten Haaranalysen haben eine Niereninsuffizienz zum Ergebnis. Die Abbauprodukte aus dem Eiweißstoffwechsel tierischen Ursprungs, wie Harnstoff und Harnsäure, belasten massiv die Nierenfunktion. Die Harnsäure kann die feinen Nierengefäße verstopfen, die fatale Folge ist eine mangelnde Entgiftungsleistung der Niere. Auf die Folgen wurde in den vorstehenden Ausführungen bereits hingewiesen.

 

Das zuviel zugeführte Eiweiß, besonders tierischen Ursprungs, lagert sich nach Prof. Wendt an den Gefäß- und Zellwänden ab, es entsteht die sog. Arteriosklerose, zu deren Folgen Bluthochdruck und Diabetes gehören; und zwar

auch bei unseren Tieren.

 

Die vegane Ernährung, auch die eines Hundes, verbraucht dagegen nur wenig Ressourcen an Vitaminen und Mineralstoffen, im Gegenteil, pflanzl. Nahrung bringt sogar viele Enzyme mit für die Aufspaltung der Nahrung und wirkt somit als Katalysator des Stoffwechsels. Pflanzl. Nahrung ist eine >lebendige< Nahrung im Gegensatz zur >toten<, ein wichtiger Faktor, der einfach nicht anerkannt wird, in der Schulmedizin sowieso nicht.

 

Es ist doch jedem bekannt, dass das Fleisch aus der Massentierhaltung stammt. Die Tiere werden dort regelmäßig geimpft und mit Antibiotika und Wachstumshormonen etc. regelrecht bombardiert. Diese >Gifte< finden wir dann wieder im Fleisch, und als letztem in der Nahrungskette, beim Hund. Um diese Gifte einigermaßen im Körper des Hundes wieder zu neutralisieren, benötigt der Stoffwechsel u.a. große Mengen an Mineralstoffen, wie Zink, Magnesium, Selen etc. Werden diese aber nicht (mehr) in ausreichendem Maße nachgeliefert, geht der Hund dann an >Selbstvergiftung< zugrunde, also er wird krank.

 

Der älteste Hund wurde mit einer >veganen< Lebensweise 27 Jahre alt, und sein Fall wurde im Guinnesbuch der Rekorde dokumentiert. Den Bericht darüber können Sie nachlesen unter dem Link:

 

http://urpils666.wordpress.com/2014/06/06/vegetarischer-hund-wurde-mit-27-jahren-altester-hund-der-welt/

 

Und noch ein Link:

 

http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3028

 

Aus vorstehenden Gründen reicht eine >vegane< Ernährung vollkommen aus, um einen Hund mit allem zu versorgen, was er benötigt und ihn darüber hinaus auch noch gesund zu erhalten.

 

Vegan ernährte Hunde sehen nicht nur gesund aus; sie sind bewegungsfreudig und riechen nicht.