Homöopathie

Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen.

Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,

alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir.

Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,

also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers

- unsere Brüder.


 Franz von Assisi



Das obige Zitat sollte uns im Umgang mit unseren Tieren, die uns anvertraut wurden und die sich uns anvertraut haben, stets präsent sein! In gesunden Tagen sollten wir vorbeugend und in Tagen der Krankheit heilend eingreifen.

Hierbei führt eine immer größer werdende Zahl der Tierhalter der Weg in die homöopathische Tierheilpraxis, weil immer mehr Tierhalter nicht nur bei sich, sondern auch bei ihren Tieren eine Heilmethode ohne chemische Arzneimittel und ihre Nebenwirkungen und im schlimmsten Fall sogar Arzneischäden wünschen.  Die Homöopathie ist eine aktive Medizin, die eine genaue Beobachtungsgabe des Tierhalters erfordert, da ein Tier sich nicht durch Sprache artikulieren kann. Kleine und kleinste äußerliche oder Veränderungen im Verhalten des Tieres können jedoch schon ein Zeichen für eine Gesundheitsstörung sein. 

Warum ist das so?

Der Organismus von Mensch und Tier ist ein Zusammenspiel verschiedener Organsysteme, die aufeinander abgestimmt sind. Das Gesamtsystem "Organismus" ist vergleichbar mit einem durch viele Zahnräder und -rädchen verbundenen Teile eines Uhrwerks. Gerät eines der Zahnräder aus dem Rhythmus oder fällt gar aus, tritt auch bei dem unmittelbar hiermit verbundenen Mechanismus eine Störung ein, die an das nächste Zahnrad weitergegeben wird. Die Störung wird möglicherweise aber erst am darauf folgenden Zahnrad wahrgenommen, das die Zeiger der Uhr bedient. Wir stellen fest, dass die Uhr nicht mehr richtig geht oder stehen bleibt. Möglicherweise haben wir in der Vergangenheit gar nicht bemerkt, dass die Uhr etwas zu langsam ging. Erst, als sie ganz stehen blieb, fiel die Störung auf.

Genau das ist mit der vorerwähnten genauen Beobachtungsgabe gemeint, durch die kleinste und kleine Veränderungen an unserem Haustier bemerkt werden können. Bei der "Ursachenforschung" gilt das Prinzip des "Uhrwerks". Die Ursache für die Gesundheitsstörung liegt nicht zwingend an der Stelle, an der das Symptom auftritt. Meistens liegt die Ursache "ein bis zwei Zahnrädchen" zurück.

Grosses Augenmerk ist dabei auf die ausreichende Versorgung des Organismus mit Vitaminen und Mineralien zu legen. Diese soll ja angeblich schon durch die Wahl des richtigen Futters erreicht werden. Jeder Futterhersteller - ob nun Nass- oder Trockenfutter - nimmt für sich in Anspruch, eine ausreichende Grundversorgung mit Vitaminen und Mineralien sicherzustellen. Daneben existieren noch die von Tierärzten vertriebenen "medizinischen" Futtersorten, die ganz bewusst wichtige Nahrungsbestandteile nicht enthalten, weil sie angeblich "gesundheitsschädlich" sind. Gerade deswegen machen sie das so ernährte Tier aber zu einem sicheren Dauerpatienten. Auf die diesbezüglichen Ausführungen im Schwarzbuch Tierarzt, das auf unserer Homepage vorgestellt wird, wird zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen. In unserem Schreiben an die Autorin des Buches haben wir bereits zur Ernährungsproblematik Stellung genommen. Jede einseitige Ernährungsform ist eine Mangelernährung - sei es nun die Fütterung von Trockenfutter, Nassfutter oder die viel gepriesene Ernährung mit Rohfleisch, die vielfach als artgerecht empfunden wird. Die optimale Ernährung sollte möglichst vielseitig sein. Nicht zu kurz kommen sollten dabei auch Kohlehydrate in Form von Reis, Nudeln und Kartoffeln oder auch mal ein Stück Brot sowie Obst und Gemüse. Mehr hierzu erfahren Sie in Kürze. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der "Hofhund", der "von allem, was da war" ernährt wurde, länger lebte und in dieser Zeit weniger krank war als unsere, mit Produkten aus dem Tierfachmarkt ernährten Stadt- bzw. Wohnungshunde. Ein "Impfkalender" wurde für den "Hofhund" regelmäßig nicht geführt. So hatte er seine weitaus höhere Lebenserwartung den Tatsachen zu verdanken, dass seine Ernährung nicht zur Wissenschaft gemacht und sein Körper nicht jährlich mit Giften der gefährlichsten Art "versorgt" wurde, um Erreger und Viren zu vergiften, die es gar nicht gibt. In der Regel werden unsere Hunde und Katzen aber nur "einseitig" ernährt, wodurch - wie vorstehend ausgeführt - keine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien sichergestellt ist. Ist diese aber vorhanden, können im Vorfeld beispielsweise Hautprobleme, Organschwächen (Herz , Nieren usw.) Probleme des Bewegungsapparates oder stressbedingte Verhaltensprobleme vermieden werden, d.h. der Organismus läuft "rund". Hier zeichnet sich bereits der große Unterschied zu einer schulmedizinischen Behandlung ab, die immer nur punktuell, symptombezogen behandelt, also an der Stelle, an der sich Beschwerden / Probleme äußern. Im vorgenannten Beispiel "Uhr" hätte der Schulmediziner wahrscheinlich neue Zeiger gekauft, obwohl die Ursache bereits einige Schritte zurückliegt. So ist es bei einem menschlichen oder tierischen Organismus fast schon zwingend, bei jeder Störung des Allgemeinbefindens bzw. vorbeugend am besten regelmäßig, den Vitamin- und Mineralstoffstatus zu prüfen. Diese Prüfung ist Teil der bioenergetischen Haaranalyse, deren Erkenntniswert weit über dem eines Blutbildes liegt und dessen Kosten weit darunter liegen. In gesunden Tagen vorbeugend einzugreifen lässt Krankheiten erst gar nicht aufkommen.

Wie wirkt Homöopathie?

Die Homöopathie geht zurück auf Samuel Hahnemann, der rein zufällig entdeckte, dass das selbe Mittel, welches in hoher Konzentration Krankheiten verursacht, diese in verdünnter Form in sinnvoller Anwendung zu heilen vermag. In einer starken Verdünnung ist wissenschaftlich kaum noch messbar das Ausgangsmittel enthalten. Gleichwohl ist es durch die darin enthaltenen Energiewellen, die von Verdünnung zu Verdünnung immer grösser werden, obwohl faktisch nichts mehr von dem Ausgangsmittel enthalten ist, in der Lage, körpereigene Reaktionen zur Überwindung von Krankheiten in Gang zu setzen und kann so schonend und sicher wirken. Die selbständig überwundene Krankheit wirkt sich stärkend auf das Immunsystem aus, so dass der Körper von Krankheit zu Krankheit widerstandsfähiger und gesünder wird, ja man kann sagen, dass er sich selber vakziniert, vergleichbar also mit einer Impfung - allerdings eine Selbstimpfung mit körpereigenen Abwehrstoffen. In manchen Fällen, in denen körpereigene Abwehrkräfte bereits durch Antibiotika- und Cortisongaben ertränkt wurden, muss dem Organismus etwas mehr Zeit eingeräumt werden, bis erste eigene Abwehrreaktionen stattfinden. Wenn diese zunächst auf sich warten lassen, ist schnell das Vertrauen in die Homöopathie erschüttert; ist man doch daran gewöhnt, dass bei schuldmedizinischer Behandlung oftmals von einem Tag auf den anderen "Besserung" eintritt. Diese ist jedoch nur vordergründig, da zwar die lästigen Symptome verschwinden, die eigentliche Krankheit aber nur "eingefroren" wird, um dann beim nächsten Mal umso heftiger wieder auszubrechen. "Homöopathie ist" - und da muss ich wieder einmal den vom mir hoch geschätzten, leider viel zu früh verstorbenen Tierarzt H.G. Wolff zitieren, der seine Patienten ausschließlich homöopathisch behandelte -


"nicht die gewaltsame Unterdrückung von lästigen Symptomen einer Krankheit durch kräftige chemische Mittel, sondern deren Aufhebung und Beseitigung durch kleine Mengen natürlicher Stoffe, die ein ähnliches Wirkungsbild wie das Krankheitsbild haben. Sie unterstützt das eigengesetzliche Heilbestreben des Organismus und ist frei von schädlichen Nebenwirkungen, ein Vorteil gegenüber anderen Heilmethoden, der nicht hoch genug geschätzt werden kann."


Die Kunst der Homöopathie besteht also darin, einen spezifischen Heilreiz zu setzen, was oft mit kleinsten potenzierten Dosen erreicht wird, wodurch auch schon Katzen- wie auch Hundewelpen schonend und risikolos behandelt werden können. Wie bereits vorstehend ausgeführt, gewinnt ein "verschütteltes" homöopathisches Mittel von Potenz zu Potenz enorm an Heilkraft, obwohl der Ausgangsstoff von Potenz zu Potenz weniger wird. Erst ab der Potenz D 22 ist kein stofflicher Inhalt mehr enthalten. Bei solchen Potenzen wirken aber nicht mehr die *"materiellen Kräfte, sondern die immateriellen, wellenförmigen Strahlungskräfte, die sich direkt an die Vitalsphäre des Organismus wenden, an jene ordnende Kraft, die alles Leben aufrecht erhält und sich beim Tod vom Körper trennt und diesen der Auflösung in seine chemischen Bestandteile überlässt."

Gerade jene Strahlungskräfte sind es aber, die in jedem lebenden und noch lebensfähigen Organismus "bis in die Haarspitzen" vorhanden und bioenergetisch messbar sind. Lassen sie nach, ist auch keine bioenergetische Messung und keine homöopathische Behandlung mehr möglich und sinnvoll. Der Zustand kostentreibender und unsinniger Behandlungen - wie sie oft in der Schulmedizin vorkommen - sind daher in der Homöopathie ausgeschlossen.

Darüber hinaus findet die Wirkungsweise schulmedizinischer Arzneien im Unterschied zu homöopathischen Mitteln in der Arndt-Schulz-Regel ihren Ausdruck. Diese lautet:


"Schwache Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittelstarke Reize fördern sie, starke hemmen sie, stärkste heben sie auf."


Obwohl also homöopathische Mittel allein von der Quantität des Ausgangsstoffes her mit schulmedizinischen überhaupt nicht konkurrieren können, weil sie weit darunter liegt und mit wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden nicht mehr nachweisbar ist, ist die Wirkung tiefgreifender, da sie sich an die Lebenstätigkeit richtet und sich nicht nur darauf beschränkt, eines oder mehrere Krankheitssymptome zur Zufriedenheit des Tierhalters zu unterdrücken.

Die vorstehenden Ausführungen erklären hinreichend, weshalb Schulmedizin und Homöopathie miteinander nicht vergleichbar sind.

Die Schulmedizin klammert sich an wissenschaftlich messbare Werte, die je nach Umsatz der pharmazeutischen Industrie - krankhaft sind oder nicht, wobei jede noch so kleine, krankhafte Erscheinung ihren (lateinischen) Namen erhalten muss. Der so gemessene Anteil an Erregern wird chemisch vernichtet, da er nach schulmedizinischer Lehre die Ursache der Krankheit und nicht deren Folge ist. So wird mittels chemischer Keule das körpereigene Abwehrsystem, das gerade in Gang gekommen ist, zerstört, das Immunsystem geschwächt und so für die Entstehung weiterer (Folge)-Erkrankungen und damit für einen sicheren Umsatz gesorgt.

Die Homöopathie setzt aber - hochgradig verdünnt - das selbe Mittel ein, das zur Entstehung der Krankheitssymptome geführt hat und setzt so einen spezifischen Heilreiz, der die Selbstheilung des Organismus aktiviert, ohne großen Wert darauf zu legen, je zu erfahren, welcher "Krankheit" die seitens des Organismus gezeigten Symptome zuzuordnen sind bzw. waren.

Sie ist eine aktive Medizin, die an die Beobachtungsgabe des Tierhalters appelliert und dessen aktives Bestreben, durch die Sicherstellung der Grundversorgung seines Tieres mit Vitaminen und Mineralien für eine Funktionalität des Gesamtorganismus einschließlich Immunsystem zu sorgen und so Krankheiten gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Werden auch Sie aktiv! Legen Sie das Schicksal Ihres Tieres nicht allein in die Hände Ihres Tierarztes, der in erster Linie Unternehmer ist. Die Gesundheit Ihres Tieres kommt erst an zweiter Stelle!

 

 

*aus "UNSERE HUNDE  - GESUND DURCH HOMÖOPATHIE" von H.G. Wolff