Impfschaden Ben

Mit Ben's Grundimmunisierung nach zweijähriger Impfpause begann ein Leidensweg, an dessen Ende der Tod stand

Ben's Leidensweg ist zu Ende gegangen

Der vierjährige Leonberger Ben, den wir bei uns aufgenommen hatten, hätte schon vor zwei Jahren eine erneute Tollwutimpfung haben müssen, stellten wir zu unserem größten Entsetzen fest, als wir uns seinen Impfausweis anschauten. Pflichtgemäß suchten wir kurzfristig einen Tierarzt auf. Dieser führte eine völlig neue Grundimmunisierung durch. Ben erhielt - wie wir nach dem Studium dieser Homepage jetzt wissen - am 29.03.2008, 28.04.2008 und 10.05.2008 nicht Impfstoffe, sondern Giftstoffe. Krankheiten "die er ungeimpft selbst in Ruhe hätte halten können" brachen kurz danach aus.

Am 15. Mai 2008 erlitt er nach dem Verzehr von Pansen eine Magendrehung und konnte im letzten Moment durch eine Operation noch gerettet werden. Postoperativ erhielt er Mexitil Mite 200 mg zur Bekämpfung der durch die Magendrehung entstandenen Herzrhythmusstörungen sowie Baytril als Breitbandantibiotikum (der stärksten Art), welches seinerzeit auch gut wirkte. In der Folgezeit mussten wir regelmäßig EKG-Untersuchungen durchführen lassen, die Ben geduldig über sich ergehen ließ.  Ende Juli desselben Jahres erlitt Ben die zweite Magendrehung - wiederum nach dem Verzehr von Pansen, Herztabletten und Antibiotika. Die medikamentöse Behandlung nach dem zweiten operativen Eingriff war dieselbe.

Ben war bis dahin unkastriert, die Hormonproduktion der Prostata lief "auf Hochtouren", weshalb diese sich regelmäßig entzündete und vergrößerte. Diese Entzündungen gingen regelmäßig auch mit Blasen- / Harnwegsentzündungen einher, die - von uns unbemerkt - zur Bildung von Struvitsteinen in der Blase führten. Einer dieser Steine verschloss im Juni 2009 die Harnröhre komplett. Urin staute sich zurück in die Niere. Eine Selbstvergiftung drohte, weshalb Ben notfallmäßig wieder in der Tierklinik, in der er bereits "Stammgast" war, aufgenommen wurde. Die Blase wurde im Wege einer Operation geöffnet und gespült. Auch der Struvitstein konnte aus der Harnröhre entfernt werden. Im Rahmen dieser Operation wurde Ben auch kastriert.

Postoperativ bekam Ben wieder das Breitbandantibiotikum Baytril. Nach dem, was ich heute weiß, denke ich, dass bereits damals das Baytril gar nicht gewirkt hat. Ben bekam jedenfalls schwere Wundheilungsstörungen, von denen die behandelnde Tierärztin sagte, dass sie sie in dieser Form noch nie erlebt hat. Wundwasser und Eiter liefen ihm zunächst in ein Hinterbein und dann in das andere. Er reagierte mit hohem Fieber und konnte aufgrund der Schwellungen kaum noch laufen bzw. sich setzen oder legen. Daraufhin wurde einerseits ein Depot mit einem Antibiotikum (Convenia) angelegt, ein "Cocktail", der extra angemischt werden musste. Parallel erhielt Ben zweimal täglich per Spritze Amoxisel, ein anderes Antibiotikum sowie Vetalgin (Novalgin in der Humanmedizin) zur Bekämpfung der Schmerzen. Hierdurch erholte er sich langsam.

Da sich die Bildung von Struvitsteinen - insbesondere durch Harnwegsinfekte - wiederholen kann, musste Ben regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen. Mitte Dezember 2009 wurde ein erneuter Harnwegsinfekt festgestellt. Auf dem Röntgenbild war bereits leichte Harngriesbildung zu erkennen. Wir sollten ihm wieder 10 Tage lang Baytril geben. Nach dem 6. Tag wurde eine erneute Untersuchung durchgeführt, die ergab, dass der Harn nach wie vor unbekannte Stäbchenbakterien enthielt, gegen die das Baytril nichts ausrichten konnte. (Heute gehe ich davon aus, dass das Baytril auch nach der Blasenspülung nicht geholfen hat, wodurch es zu den Wundheilungsstörungen kam.) Deswegen sollte frühestens Ende Dezember eine bakterielle Analyse des Urins mit Resistenztest stattfinden, weil dann das eingenommene Baytril das Testergebnis nicht mehr beeinflussen konnte. Nun bekam Ben am 30.12.09 einen sehr starken Harnwegsinfekt, der dazu führte, dass die Schleimhäute von Harnleiter und Harnröhre so stark anschwollen, dass Ben selbständig keinen Urin mehr absetzen konnte. Durch die Gabe eines Penicillin-Amoxisel Gemisches floss der Urin wieder - allerdings nur tröpfchenweise. Weil dies zu wenig war, musste die Blase regelmäßig per Katheter entleert werden - auch von mir selber. Den Resistenztest, der nur dazu gedacht war, wieder neue Antibiotika herauszufinden, die Ben's körpereigene Abwehrkräfte nur noch mehr schwächen bzw. zerstören konnten, ließen wir nicht mehr durchführen. Doch das war - ohne, dass wir es damals wussten - leider schon passiert. Über das Vetalgin wissen wir heute, dass es die Nierenfunktion nachhaltig schädigt und auch zu Nierenversagen führen kann. Die hiergegen eingeleitete, homöopathische Behandlung kam zu spät. Sie kann dem Organismus immer nur einen Heilimpuls geben, wo Heilung noch möglich ist. Wo Gewebe bereits zerstört oder atrophisch ist, kommt sie zu spät. So kam, was kommen musste. Dem letzten Harnwegsinfekt hatte Ben nichts mehr entgegenzusetzen. Sämtliche Abwehrmechanismen waren bereits schulmedizinisch zerstört und weggeimpft worden. So wurde er auf Empfehlung der Tierklinik am 22.06.2010 von seinem Leiden erlöst. Jedoch hat Ben's Leidensweg nicht nur zum Tod geführt, sondern mich auch zum Studium der Homöopathie um mich so in die Lage zu versetzen, wenigstens anderen rechtzeitig helfen zu können und in erster Linie vor nutz- und schutzlosen Impfungen zu warnen, die für ihn letztlich das Ende bedeuteten. Das sehe ich als meinen künftigen Auftrag an, und nur das kann mich über seinen viel zu frühen Tod hinwegtrösten.