Jod sichert die Schilddrüsenfunktionen und damit die Gesundheit Ihres Tieres!



Durch Hormone zur Untätigkeit verurteilt wird oft die Schilddrüse, eine Drüse, deren Hauptfunktion die Jodspeicherung und die Herstellung der jodhaltigen Hormone Thyroxin und Triiodthyronin ist. Diese sowie das ebenfalls von ihr gebildete Calcitonin sind von großer Wichtigkeit für das Zellwachstum und den Energiestoffwechsel. Weiterhin wird der Knochenabbau einerseits durch den Einbau von Calcium und Phosphat in den Knochen gehemmt und andererseits durch Hemmung der Osteoklasten erreicht, die unkontrolliert, d.h. im aktivierten Zustand zu einer Verminderung der Knochensubstanz führen.

 

Einzig und allein zur Ausführung dieser wichtigen Aufgaben benötigt die Schilddrüse, wie eingangs erwähnt, Jod in ausreichender Menge, welches in der Nahrung von Mensch und Tier nur noch wenig oder gar nicht mehr vorhanden ist, was auch seitens der Nahrungsmittelhersteller so gewollt ist, da ein Mangel an Jod und damit die Unterversorgung der Schilddrüse zu Fehlfunktionen führt, die der Ausgangspunkt vieler Erkrankungen sein können. Daneben kommt es zu Kropfbildung bzw. Bildung von Gewebe, also ihrer Vergrößerung und zur Überfunktion.

 

Oft wird rein symptomatisch an der falschen Stelle "behandelt" oder aber dann, wenn als Ursache allen Übels eine Fehlfunktion der Schilddrüse erkannt wurde, ihre "Versorgung" mit künstlich hergestellten Schilddrüsenhormonen eingeleitet, obwohl sie diese selber herstellen könnte, wenn sie nur mit dem für sie hierzu nötigen Spurenelement Jod versorgt würde.

 

Die Herstellung der verschiedenen Hormone im richtigen Mengenverhältnis ist ein sehr komplizierter Vorgang, der durch nichts ersetzt werden kann. Ihn kann nur der Organismus alleine ganz individuell steuern. Diese Individualität kann auch nicht durch eine Blutuntersuchung erreicht werden, deren Ergebnisse selten richtig interpretiert aber immer nach den Vorgaben der pharmazeutischen Industrie ausgewertet werden. Die Verordnung von Jod, wodurch die Schilddrüse wieder selbständig und vor allem richtig arbeiten könnte, gehört nicht zu den Empfehlungen der pharmazeutischen Industrie, weil sie zu einfach und vor allem zu billig ist. Hier werden lieber kostspielige Blutuntersuchungen eingeleitet, die nach den Vorgaben der pharmazeutischen Industrie Basis für die richtige Dosierung von Schilddrüsenhormonen sein sollen. Die Schilddrüse bzw. der Organismus bekommt also hier etwas Künstliches "vorgesetzt", was er bzw. sie selber viel besser erzeugen könnte. Die Dosierung muss selbstverständlich regelmäßig überprüft und geändert werden. Andernfalls drohen ungeahnte Folgen bzw. ein Rückfall zu der so behandelten Krankheit. So wird es dem Besitzer des behandelten Tieres in der Tierarztpraxis jedenfalls eindringlich erklärt.

 

Da die von der Schilddrüse selbst hergestellten Hormone - wie eingangs erwähnt - auch den Energiestoffwechsel steuern, wird eine bei Hunden vorliegende Hyperaktivität, gegen die keine geeigneten Trainingsmethoden gefunden werden können, von Hundetrainern oftmals gerne auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse "geschoben" und dem Besitzer klar gemacht, dass Schilddrüsenhormone hiergegen das "non plus ultra" darstellen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass nicht erwünschtes Verhalten bei Tieren nicht mit einer Pille oder gar Operation korrigiert werden kann. Derartigen "Therapievorschlägen" von Hundetrainern ist immer mit Vorsicht zu begegnen bzw. lässt auf ihre Unfähigkeit schließen und sollte eher zu einem Wechsel der Hundeschule führen, als solchen Vorschlägen zu folgen. Hierzu gehört ebenfalls das Abraten von der Fischfütterung mit der Begründung, dass Fischfleisch jodhaltigist. Allerdings ist grundsätzlich vor dem Verzehr von Seefisch die stetig zunehmende Belastung der Meere mit Schwermetallen zu bedenken, unter der auch der Fischbestand zu leiden hat. Eine gute Alternative hierzu stellen Algenpflanzen wie beispielsweise Kelp, welches reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Jod ist oder Spirulina dar. In qualitativ hochwertiger Form stellen sie die optimale Jodversorgung sicher.

 

Dagegen ist die Gabe von Schilddrüsenhormonen mit vielen Nebenwirkungen, zu denen auch die Hyperaktivität zählt, verbunden. Daneben sind noch weitaus gefährlichere Nebenwirkungen wie Haar(Fell)ausfall, Herzinfarkt, Angina pectoris-Anfälle, Herzschmerzen, Herzklopfen, Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, Osteoporose, Durchfall, Zittern, Unruhe und Psychosen zu nennen. Eine Behandlung von Unruhezuständen mit Schilddrüsenhormonen ist also mehr als kontraproduktiv.

 

Dem ist in jedem Fall eine ausreichende Versorgung mit Jod vorzuziehen.

 

Ein etwaiger Jod-Bedarf kann auch bioenergetisch festgestellt werden.