Beitrag in der Fernsehsendung "Tiere suchen ein Zuhause" vom 13.06.2011

In der Fernseh-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" vom 12. Juni 2011 wurde unter "Tiere kompakt"  dem Thema "Impfen" ein eigener Beitrag gewidmet.

Die Expertin Dr. Elke Peters aus Mönchengladbach scheut keine Kosten und Mühen zur Sicherung ihrer  Einnahmen, indem sie die Tierhalter auch zu Hause aufsucht, um ihnen das Impfen so einfach und unkompliziert wie möglich zu machen.

Die Situation ist immer dieselbe bzw. es läuft immer der "gleiche Film ab": Die Tierärztin erscheint, der Tierhalter oder die Tierhalterin freuen sich unglaublich über diesen Besuch.  Alle scheinen glück­lich zu sein - bis auf die Tiere, die vorsorglich Stunden zuvor schon in ihre Behälter gesperrt wurden, um ihnen keine Fluchtmöglichkeit zu geben. In dem Beitrag wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Expertin nur gesunde Tiere impft. Ein solcher Hinweis ist eigentlich überflüssig, weil es verboten ist, kranke Tiere zu impfen. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus bzw. wird damit gesagt, dass es auch "Experten" gibt, die tatsächlich so handeln.

Die Expertin aus der Sendung wird bei drei solcher Impftermine vom Fernsehteam begleitet. Immer wieder wird auf die Notwendigkeit der Grundimmunisierung und der Wiederholungsimpfungen hin­gewiesen. Über die Unsinnigkeit dieses Hinweises bzw. Rates informieren Sie sich bitte auf dieser Homepage zum Thema "Impfen".

Den größten Skandal aber stellt neben den beiden anderen, sinnlosen Impfterminen derjenige bei der zwölf (!) Jahre alten Hündin Julie dar. Diese arme Hündin hat im Laufe ihres Lebens bereits so viele Giftstoffe in ihrem Organismus deponiert, dass sie diese während der Jahre, die sie noch leben wird, selbständig gar nicht mehr ausleiten kann. Und doch: "Gerade bei alten Hunden sind auch die regel­mäßigen Wiederholungsimpfungen wichtig" heißt es in dem Beitrag. Hierbei wird ein Vergleich zu älteren Menschen hergestellt, deren Immunsystem schließlich auch geschwächt ist. "Mensch und Tier sind deswegen anfälliger für Viruserkrankungen aller Art", heißt es in dem Beitrag.

Mit keinem Wort wird darauf hingewiesen, dass die Schwächung des Immunsystems einzig und allein auf regelmäßige, unnötige Anwendung von Antibiotika zurückzuführen ist, mit keinem Wort wird auf drohende Impfschäden hingewiesen.

Die Moderatorin, Claudia Ludwig, fügte im Anschluss an den Filmbeitrag schließlich noch zaghaft an, dass man sich über den Umfang von Wiederholungsimpfungen tierärztlich beraten lassen soll. Wie wird diese Beratung wohl aussehen? Kein Tierarzt wird von einer regelmäßigen Wiederholungsimp­fung abraten, an die er ja selber auch per "Impfkärtchen" erinnert, damit kein Tierhalter auf die Idee kommt, mit seinem Hund woanders hinzugehen. Schließlich sind und werden ja nicht alle Tierhalter über Impfrisiken informiert. Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass 40 % - 60 % der Einnahmen einer Tierarztpraxis aus (sinnlosen) Impfungen stammen, deren Folgeerkrankungen den Patienten­stamm sichern. Aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen.

Abschließend hat der Besucher der Internet-Seite der Sendung noch die Möglichkeit, sich über den Link zur "Ständigen Impfkommission Vet" über den Umfang der notwendigen Wiederholungsimpfun­gen zu informieren. Der führt aber schnell ins Leere, da diese Informationen nur einem autorisierten Personenkreis, den Tierärzten, zugänglich gemacht werden.


Warum wohl?