DOG DAY am 26. Juni 2011 in Düsseldorf

In Hundeauslaufgebieten rund um Düsseldorf wird derzeit Werbung für den Dog-Day gemacht, der in diesem Jahr am Sonntag, den 26. Juni 2011 auf der Pferderennbahn in Düsseldorf stattfindet. Dies geschieht durch das Auslegen von Flyern, auf deren erster Seite bereits auf das zu zahlende Eintrittsgeld und darauf hingewiesen wird, dass


"für Hunde ein Impfausweis mitzubringen ist."


Der Flyer weist darüber hinaus auf die zahlreichen Veranstaltungen hin, die - glaubt man der Internetseite - für

 

"die artgerechte Beschäftigung mit dem Hund"

 

werben sollen. Dazu gehört nach Meinung der Veranstalter u.a. auch das Spielen mit Frisbee-Scheiben und die Entfesselung von Menschen. Immerhin gehören ja auch Physiotherapeuten zu den Ausstellern, die den besorgten Hundehaltern erklären werden, wie die bei den Frisbee-Spielen häufig verdrehten Wirbelsäulen und überdehnten Gelenkbänder wieder zu korrigieren sind. So ist die Liste endlos lang mit "artgerechten" Beschäftigungsmöglichkeiten. Dabei wird allerdings betont, dass es sich um keine "kommerzielle Event-Veranstaltung" handelt. Tatsächlich aber wird all den Ausstellern eine Plattform geboten, auf der sie für ihr jeweiliges Geschäftsfeld werben dürfen, wofür sicherlich auch ein Standgeld fällig ist. Es handelt sich also um eine völlig uneigennützige Veranstaltung zum Wohle - und zugleich auf Kosten des Hundes, der an der Kasse auch Eintritt zahlt. Dies geschieht nicht in Geld, das hat der Halter zuvor schon beim Tierarzt gelassen. Es geschieht in Form seiner Gesundheit, die durch die vom Veterinäramt erteilte Auflage, die Veranstaltung nur geimpft betreten zu dürfen, ruiniert wurde. Herrchen und Frauchen riskieren bereitwillig den Tod ihres Haustieres, damit sie es zur Anprobe von Halsband und Mäntelchen mit auf die Veranstaltung, die - und da wiederhole ich mich -  nicht kommerziell ist, mitnehmen können.

Noch immer konnte seitens des Veterinäramtes der wissenschaftlich nachprüfbare Nachweis für das Vorhandensein eines Tollwutvirus nicht erbracht werden und doch glauben die dort Verantwortlichen, ihm auf der Pferderennbahn in Düsseldorf zu begegnen. Wir raten nochmals dazu, ihn einzufangen. Das Preisgeld für den wissenschaftlichen nachprüfbaren Nachweis in Höhe von 20.000 € hat sich noch niemand abgeholt!